Der Petro wird offizielle venezuelanische Währung – Iran & Russland wenden sich ebenfalls Bitcoin zu

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Die Kryptowährungssituation in Venezuela erhielt am Dienstag, den 14. August, einen Schub als Präsident Nicolás Maduro das staatlich ausgegebene Petro-Token zur offiziellen Rechnungseinheit in dem krisengeschüttelten Land erklärte, so berichtete ABC International.

 

Maduros riesiges Krypto-Währungs-Experiment

Die im Februar 2018 eingeführte auf Öl gestützte Kryptowährung Petro wurde von der venezolanischen Regierung entwickelt, um den US-amerikanischen und europäischen Wirtschaftssanktionen inmitten der sich verschärfenden politischen Krise zu entgehen.

Nach dem Start wurde das umstrittene Token mehreren Ländern als Option für den Kauf von Öl aus Venezuela mit einem Preisnachlass angeboten, was von allen Parteien verständlicherweise abgelehnt wurde.

Jetzt ist das Land an den Petro als Währungseinheit gebunden und will sogar Gehälter und Renten in der Kryptowährung auszahlen.

Maduro kündigte in einem Fernsehinterview mit einem staatlichen Nachrichtensender an, dass die nationale Ölgesellschaft PDVSA Petro als „offizielle“ Rechnungseinheit einsetzen werde. Darüber hinaus werden die Venezuelaner in ein neues Gehaltssystem eingeführt, das zum Teil Talent mit Krypto-Währungen belohnt und gleichzeitig die Tarife für mehrere mit dem Petro verbundene Produkte ändert.

Maduro erklärte gegenüber Zuschauern:

„Ab nächsten Montag wird Venezuela eine zweite Rechnungseinheit haben, die auf dem Preis, dem Wert des Petro, basiert. Es wird eine zweite Rechnungseinheit der Republik sein und als obligatorische Rechnungseinheit unserer PDVSA-Ölindustrie in Betrieb gehen.“

IRAN HÄLT SICH AN BITCOIN & EIGENE KRYPTOWÄHRUNG

Die ungerechten (von Israel geführten) US-Sanktionen gegen den Iran zwingen den Iran in die Knie. Deshalb hat sich das technologie- & wissenschaftsgetriebene, aufgeschlossene Land für Bitcoin entschieden, um dem US-Dollar-Terrorismus zu entgehen – genau so, wie es Nordkorea tat (und immer noch tut). Da Bitcoin den Rial (die iranische Währung) übertrifft, wird die nächste Welle von Ransomeware-Angriffen mit Schadprogrammen bald kommen, mit freundlicher Genehmigung iranischer Hacker. Und die Bezahlung erfolgt natürlich in Bitcoin.

Die Ironie der iranischen Regierung, die sich auf Ransomeware-Angriffe zur Erlangung von Bitcoin konzentriert, entgeht ihren Bürgern keineswegs. Krypto-Währungen sind von den Kreditgebern verboten. Dies nachdem über 2,5 Milliarden Rial außer Landes gebracht wurden, so Mohammad Reza Pourebrahimi, Vorsitzender der iranischen Wirtschaftskommission. Die Regierung scheint jedoch Bitcoinzahlungen zu akzeptieren, wenn sie durch ein kriminelles Unternehmen wie etwa Ransomeware-Angriffe erlangt werden.

Die US-Regierung macht es nicht eben einfach. Über 500 Bitcoins im Wert von damals knapp über 5,7 Millionen Dollar wurden laut Iran von Bundesbeamten beschlagnahmt. Und da Kryptowährungen im Iran verboten sind, scheinen die Besitzer der Bitcoins im Iran oder in den Vereinigten Staaten keinen Rechtsweg zu haben.

Um sicher zu gehen, stiehlt der Iran auch die Rechenleistung von Computern, um noch mehr Krypto-Währungen erlangen zu können. Es wird Kryptojacking genannt, und die Hauptziele dieser digitalen Diebstähle waren im Nahen Osten. Irans Hauptfeind, Saudi-Arabien, wurde ins Visier genommen, und der Verlust von Rechnerzyklen hat sie Millionen von Dollar gekostet.

Eine weitere Taktik, die der Iran entwickelt, um die lähmenden Sanktionen zu vermeiden, ist die Schaffung einer eigenen digitalen Währung. Da diese digitalen Währungen nicht unter der Kontrolle der US-Regulierungsbehörden stehen, könnte der Iran möglicherweise Geld senden und empfangen und so die Beschränkungen umgehen, die für traditionelle Banken gelten.

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