Halal-zertifiziertes Rindfleisch in einem Schlachthof ©Emily WabitschDPA

Flandern verbietet Schlachtungen nach jüdischem und muslimischem Ritual

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Um das Tierwohl zu gewährleisten, sollen in Teilen Belgiens fortan alle Tiere vor der Schlachtung betäubt werden. So produziertes Fleisch ist aber weder koscher noch halal und kann nicht von strenggläubigen Juden und Muslimen gegessen werden. Vertreter der Religionen sind empört.

In einem Teil Belgiens darf ab sofort nicht mehr auf rituelle jüdische und muslimische Art geschlachtet werden: Koscheres und Halal-Fleisch können in Flandern, einer der drei Regionen Belgiens, somit nicht mehr produziert werden. Ab September 2019 soll diese Regelung auch für die belgische Region Wallonien gelten. Nur in Brüssel dürfte dann noch rituell geschlachtet werden.

Das niederländischsprachige Flandern umfasst etwa 13.522 Quadratkilometern und zählt über 6,5 Millionen Einwohner. Schon vor einem Jahr hatte man hier sowie in Wallonien beschlossen, dass sich das Schlachten nach jüdischen und muslimischen Regeln nicht mit dem Tierschutz in Einklang bringen lässt. Man hatte sich auf eine mehrmonatige Übergangsphase geeinigt, die in Flandern nun vorbei ist. In Wallonien endet sie nach dem muslimsichen Opferfest im September.

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