Frankreich will Missbildungen bei Babys landesweit untersuchen

in Gesundheit/Welt 1879 views

Frankreich will Missbildungen bei Babys wie das Fehlen von Händen, Armen oder Vorderarmen überprüfen. Die Behörden kündigten am Mittwoch eine landesweite Untersuchung an, erste Ergebnisse werden Anfang kommenden Jahres erwartet.

 

Der Druck der französischen Bevölkerung und das Misstrauen in die Regierung hat massiv zugenommen, so dass das brisante Thema nun auch in der französischen Mainstreampresse aufgenommen werden musste. Eine kurze Google-Suche zeigt, dass kein einziges Blatt um das Thema herumkam! Leider schafften es die Berichterstattungen nicht über die Landesgrenzen hinaus. In der Schweiz stehen diverse Abstimmungen zum Thema bevor und das Establishment will den Ball selbstverständlich flach halten.

Remera, die öffentliche Einrichtung, die den Fällen von Missbildung nachgeht, gibt an, die Zahl der betroffenen Babys sei in einer bestimmten Region, dem Departement Ain, 58-mal höher als der nationale Durchschnitt in Frankreich. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Fälle lediglich Zufall sind, ist Remera zufolge verschwindend gering.

Die Ressortchefin machte dabei deutlich, dass sie bisher keine klare Spur habe. „Es kann möglicherweise einen umweltbedingten Grund geben“, sagte sie dem Radiosender RMC. „Es kann etwas sein, dass (die Mütter) gegessen haben, es kann etwas sein, das sie getrunken haben, es kann etwas sein, das sie eingeatmet haben. Ich weiß es nicht“, sagte Buzyn.

Sind Pestizide aus der Landwirtschaft der wahrscheinlichste Urheber?

Unterstützt wird diese Vermutung durch die Tatsache, dass es in Chalamont, einer anderen Ortschaft im Departement Ain, mehrere Fälle von missgebildeten Kälbern gab, die ohne Schwänze und Rippen geboren wurden.

Die nationale Gesundheitsbehörde Santé Publique France bestreitet in einer Untersuchung allerdings die offensichtlichen Ursachen für die Missbildungen. Dass inzwischen diverse Studien, Gerichtsurteile und sogar die WHO den Zusammenhang einschlägig dokumentierten, wird von der französischen Gesundheitsbehörde systematisch ignoriert. Die offiziellen Ermittlungen wurden inzwischen eingestellt und es heißt seltsamerweise, weitere Untersuchungen seien nicht möglich. Dies bringt die betroffenen Eltern erst Recht auf und sie fordern umso dringlicher Antworten ein.

Besonders vor dem Hintergrund, dass bei Santé Publique France das Problem schon mindestens seit dem Jahr 2011 bekannt war, wächst nun bei immer mehr Menschen der Verdacht, dass bald ein größerer Pestizid-Skandal dahinter zum Vorschein kommen könnte, den die Industrie zu verschleiern bestrebt ist.

Die Dr. Rath Foundation weist zu Recht darauf hin, dass das Misstrauen der Bevölkerung fundiert ist:

„Wir brauchen uns nur an den Contergan-Skandal der 50er/60er Jahre erinnern, um zu wissen, dass Hersteller chemischer Substanzen, trotz eindeutiger Beweise für die krankmachenden Wirkungen ihrer Produkte, völlig unverdrossen den Versuch unternehmen, dieses Problem zu verschleiern. Dass Unternehmen dabei durchaus mit der Unterstützung von Behörden rechnen können, ist ebenfalls kein Geheimnis.

Thalidomid, der Wirkstoff des Medikaments Contergan, wurde von der Firma Grünenthal entwickelt und nach erfolgter Zulassung seit Ende der 50er Jahre als mildes Schlafmittel vermarktet. Als absolut harmlos beworben, wurde Thalidomid auch Schwangeren verabreicht mit der Begründung, damit ließe sich morgendliche Übelkeit reduzieren. Schließlich jedoch musste es vom Markt genommen werden, nachdem einige Jahre später herauskam, dass die Substanz für die Geburt von Babys mit fehlgestalteten Gliedmassen verantwortlich ist – ein Skandal, der weltweit Aussehen erregte.

Insgesamt kamen rund um den Globus 10000 Kinder mit körperlichen Deformationen zur Welt, weil deren Mütter Thalidomid angewendet hatten. Schätzungsweise weitere 90000 Frauen erlitten infolgedessen Fehlgeburten. Bemerkenswert ist, dass Grünenthal geheimen Aufzeichungen zufolge, welche die australische Zeitung Sydney Morning Herald erhalten hatte, die Warnungen, das Medikament sei toxisch und könne zu Geburtsschäden führen, wiederholt ignoriert und vertuscht hatte. Selbst als das Unternehmen immer mehr mit Anfragen konfrontiert wurde, in denen Probleme mit dem Medikament benannt wurden, hielt Grünenthal vor der Öffentlichkeit seine Behauptung aufrecht, das Medikament sei sicher. Bis auf den heutigen Tag bleiben in Deutschland und andernorts einschlägig dokumentierte Anschuldigungen laut, Regierungen hätten entscheidende Beweise im Zusammenhang mit diesen Vorgängen unterdrückt.

Und was macht die Schweiz? Sie erhöht den Grenzwert für Glyphosat um das 100-fache. Zuerst war sogar eine 3600-fache Erhöhung geplant!“

 

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren  
Loading...

1 Comment

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*