Männlich, weiblich, neutral?: Der Streit um das Gender-Dingsbums Bild: Andrii Zastrozhnov - stock.adobe

In Hannover gibt es ab sofort keine Lehrer mehr

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Gendergerechte Sprache ist in Deutschland ein umstrittenes Thema. Während Befürworter einer möglichst neutralen (Schrift-)Sprache deren inklusive Wirkung hervorheben, gilt das sogenannte Gender Mainstreaming bei Kritikern unter anderem als Benachteiligung der Männer. Initiativen zu einer geschlechtergerechten Sprache, etwa an Universitäten oder in Gemeinden, führen regelmäßig zu hitzigen Diskussionen.

Die Stadt Hannoverbetrachtet sich selbst als Vorreiterin einer gendergerechten Sprache. Seit 2001 wird die Strategie zur sprachlichen Gleichstellung biologischer und sozialer Geschlechter dort als „wichtige Querschnittsaufgabe“ angesehen. Politik, Verwaltung, das Referat für Frauen und Gleichstellung sowie der Personalrat arbeiten in Hannover gemeinsam an einer Umsetzung des Gender Mainstreaming. Einwohnerinnen und Einwohner, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Hannover gleichermaßen von der Strategie betroffen.

OB Schostok: „Vielfalt ist unsere Stärke“

Diese Strategie treibt die Stadt Hannover nun mit einer neuen Regelung für geschlechtergerechte Sprache weiter voran. Am 18. Januar hat die Landeshauptstadt von Niedersachen eine „Empfehlung für eine geschlechtergerechte Verwaltungssprache“ herausgegeben. Die soll der „Vielzahl geschlechtlicher Identitäten“ Rechnung tragen.

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