Israel verkündet „Null-Toleranz-Strategie“ gegen Gaza: „Wir werden keine Zurückhaltung mehr üben!“

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Titelbild: Israelischer Soldat hält sein Gewehr auf eine palästinensische Frau.
Die IDF wird keine Zurückhaltung mehr zeigen, wenn es darum geht, gegen palästinensische Demonstranten vorzugehen, die an der Grenze zu Gaza „Ärger machen“. Das sagte ein israelischer General nach der Gewalteskalation, die in dieser Woche zu beobachten war.

Nur wenige Tage nachdem die Hamas eine beispiellose Bombardierung Südisraels ausgelöst hatte, bei der über 400 Raketen und Mörser aus Gaza abgefeuert wurden, machte Tel Aviv deutlich, dass es keine Unruhen an der Grenze mehr tolerieren wird.

„Unsere Geduld ist zu Ende und wir werden hart reagieren.“

Nichts aus der Geschichte gelernt: Israels Geduld sei zu Ende – Im Klartext: Egal ob Frau oder Kleinkind, wer zu nahe der Gazagrenze kommt, wird erschossen.

„Wir werden keine Zurückhaltung üben“, warnte Generalmajor Kamil Abu Rokon, IDF-Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Territorien (COGAT), über seine Facebook-Seite.

Ein palästinensisches Mädchen will Rache für ihre ermordeten Familienmitglieder.

Abu Rokon betonte, dass wöchentliche Grenzkonflikte nichts anderes seien als „Terroranschläge“, die von der Hamas gut geplant und koordiniert werden, und erteilte den Palästinensern ausdrückliche Anweisungen, mindestens 100 Meter vom Grenzzaun entfernt zu bleiben. Jeder, der sich dem Zaun nähert und versucht, ihn zu zerstören, wird sich „in Gefahr bringen“, sagte der General. Nachsicht, sagte Rokon, wird niemandem gezeigt, der „Bomben, Granaten und Molotow-Cocktails schleudert“ oder versucht, Sprengstoffe zu zünden.

Israelische Soldaten und ein kleiner palästinensischer Junge

„Ich biete euch die Möglichkeit, aufzuwachen und zu verstehen, dass die Hamas und die anderen terroristischen Organisationen euch an den Rand des Abgrunds führen“, sagte Abu Rokon. „Versteht das, bevor es zu spät ist, ihr wurdet gewarnt.“

Frauensoldaten in der israelischen Armee. Inzwischen besteht ein hoher einstelliger Prozentanteil der aus Frauen.

Bemerkenswert ist, dass Israel sich trotz der neuen IDF-Ansage bisher im Umgang mit den wöchentlichen palästinensischen Grenzprotesten, die am 30. März begannen, wenig Einschränkungen auferlegt hat. Mit scharfer Munition und Scharfschützenfeuer hat die IDF bisher mindestens 227 Palästinenser getötet, die sie als Hamas-Agenten bezeichnet. Tausende andere wurden durch die brutale israelische Niederschlagung der Aktivisten des sogenannten „Großen Marsches der Rückkehr“ verletzt.

 

Das Durchgreifen gegen Palästinenser könnte sich weiter verstärken, nachdem die Hamas und Mitglieder der Islamischen Dschihad-Bewegung in Palästina am Montag einen groß angelegten Raketen- und Mörserangriff auf Israel verübt haben, der als die schlimmste Eskalation seit 2014 bezeichnet wird. Israel reagierte, indem es Dutzende von Zielen in Gaza angriff, bevor ein von den Ägyptern ausgehandelter Waffenstillstand am Dienstag die Eskalation davor bewahrte, in einen ausgewachsenen Krieg überzugehen.

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