NASA findet perfekt rechteckigen Eisberg in der Antarktis, als hätte ihn jemand so zugeschnitten

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Die NASA machte gerade Schlagzeilen quer durch die Medienlandschaft hinweg mit ihrem Foto von einem unglaublichen, fast perfekt rechteckigen Eisberg in der Antarktis.

 

Direkt vor dem Schelfeis von Larsen C gelegen, sieht diese absolut gleichförmige Eisplatte so aus, als habe sie jemand bewusst so zugeschnitten. Was auch immer zu dieser Formbildung geführt haben mag, sie erscheint jedenfalls äußerst unnatürlich.

Das Foto wurde von der NASA im Rahmen ihrer Operation IceBridge aufgenommen, die als Mission zur Aufnahme der Polarregionen der Erde gedacht ist, um zu veranschaulichen, wie sich die Eismassen in den letzten Jahren verändert haben. Im Einzelnen geht es darum, festzustellen, wie sich das Eis von seiner Schichtdicke, Ansammlung und Lage her verändert hat.

(Bildnachweis: NASA/Forbes)

Die NASA beteuert, dieser Eisberg sei ein völlig natürliches Phänomen und bezeichner ihn als „tafelförmigen Eisberg“.

Nach üblichem Sprachgebrauch zeichnen sich tafelförmige Eisberge durch steile, fast senkrechte Seiten mit einem flachen Plateau auf der Oberseite aus. Sie reißen und brechen typischerweise von Eisschelfen ab, aber sie sind danach weitaus weniger perfekt tafelförmige Körper aus dickem Eis.

Bildnachweis: Dailygalaxie

Laut einer NASA-Seite, die einen Aspekt der Operation Icebridge behandelt:

„Die jahrzehntelange Beobachtung des Polarkreises aus der Luft durch die NASA, Operation IceBridge, untersucht erneut die Antarktis. Aber in diesem Jahr ist es das erste Mal, dass das Team von IceBridge und seine Instrumente den gefrorenen Kontinent untersuchen, während die neueste Satellitenmission der NASA, der Ice, Cloud and Land Elevation Satellite-2 (ICESat-2) [übersetzt: Eis-, Wolken- und Landerhebungssatellit] ihn gleichzeitig aus dem Weltraum heraus erfasst.

Nach dem erfolgreichen Flug über den Bailey Eisstrom und den Slessor Gletscher in der Ostantarktis am 10. Oktober  wird IceBridge die nächsten fünf Wochen damit verbringen, Veränderungen im antarktischen See- und Landeis zu messen und dabei präzise unter ICESat-2 zu fliegen, um die Messungen zu vergleichen.

IceBridge begann 2009 mit den Flügen, um die Kontinuität der Laser-Altimetrie-Messungen zwischen den verschiedenen ICESat-Missionen der NASA zu gewährleisten. Die ursprüngliche ICESat-Mission endete 2009, und ihr Nachfolger, ICESat-2, wurde im vergangenen September gestartet. Seitdem hat ICESat-2 am 3. Okt. erfolgreich seine ersten Höhenmessungen über dem antarktischen Eisschild durchgeführt.

(Bildnachweis: NASA)

„Wir werden dem Meereis auf der Spur sein“, sagte der stellvertretende Projektwissenschaftler von IceBridge und Meereisforscher bei Goddard, Linette Boisvert, und sprach über einige der Möglichkeiten, wie sie Eis untersuchen. „Dazu gehen wir mit dem Flugzeug in eine niedrigere Höhe und bleiben dort für ein paar Sekunden, um die Windgeschwindigkeit und -richtung zu messen. Wir werden diese Daten in einen Code einfügen, der die Strömung und andere Kräfte berücksichtigt und dann berechnet, wo sich derzeit das Meereis befindet, über das ICESat-2 geflogen ist. Dann passen wir unsere Route an, um darüber hinweg zu fliegen. Auf dem Weg zurück zur Basis gehen wir mit dem Flugzeug wieder tiefer, um die Windgeschwindigkeit zu messen, unsere Flugbahn anzupassen und wieder Meereis zu beobachten.“

Der Eisberg muss in diesem Fall sehr jung sein, da Wind, Wellen und all die üblichen Faktoren bald dazu führen, dass die scharfen Kanten des Eisbergs abgerundet werden.

Die meisten Menschen wissen, dass nur winzige 10 Prozent eines Eisbergs normalerweise über der Meeresoberfläche liegen, wenn er schwimmt. Es ist nach diesem Foto indes nicht klar, ob er tief unter Wasser geht.

Verweise:

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1 Comment

  1. als hätte es jemand so zugeschnitten Nasa !!!!! lol das hat jemand so zugeschnitten nur waren es keine Homo sapiens !! Sag mal wie blöde sind den die Medien ?? Es sollte als Signal oder Botschaft versanden werden wie die Kornkreise !!

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