„Tsunami aus dem Himmel“: Zeitraffer zeigt Sturmwolke dabei, wie sie Tonnen von Wasser über einen See bringt

in Technologie/Umwelt/Welt 958 views

Sind Sie schon einmal über den Ozean geflogen und haben den faszinierenden Prozess der Verdunstung, den Aufstieg und Fall von riesigen Wassermengen beobachtet?

Vor kurzem wurde ein unglaubliches Zeitraffer-Video produziert, das einen Wolkenbruch zeigt, der im Handumdrehen gewaltige Mengen an Regen freisetzt. Die Person, die das Video aufgenommen hat, bezeichnet das als einen „Tsunami aus den Himmel“.

In dem von Peter Maier veröffentlichten ruhigen und zugleich überraschenden Video sind dicke dunkelgraue Wolken zu sehen, die auf einen See zurollen. Dann beginnt die Wolkenmasse plötzlich, einen riesigen Regenschauer von einer winzigen Stelle am Himmel her auszustoßen.

(Bildnachweis: Peter Maier)

Das Material wurde am Millstätter See im österreichischen Kärnten, aufgenommen. Das Filmmaterial zeigt den Millstätter See, wie er sich kräuselt, während der Regen auf ihn herabprasselt. Dann bewegen sich die fliegenden Wolken weiter in Richtung der Hügel und stellen die Friedlichkeit des Schauplatzes wieder her.

Das Video wurde am 10. Juni dieses Jahres gedreht. Peter Maier, 27 Jahre alt, erläutert: „Als ich ankam, hatte es schon angefangen, leicht zu regnen. Ich beschloss, eine kurze unprofessionelle Zeitrafferaufnahme von dem See und den Wolken zu machen – man sieht, dass ich das Objektiv direkt auf den See gerichtet habe.“

Der Mann aus der Schweiz hatte rein zufällig damit begonnen, die Szene genau in dem Moment zu filmen, in dem eine unter dem Begriff ‚Mikroausbruch‘ bekannte Wetteranomalie passieren sollte. Jetzt scheint diese besondere „Anomalie“ tatsächlich Sinn zu machen, und wir können sie in niedriger Höhe direkt vor unseren Augen beobachten, aber gleichzeitig nimmt Geo-Engineering für sich in Anspruch, eine echte, ausgereifte Wissenschaft zu sein, und dass Wetter verändert werden kann.

Peter Maier richtete jedenfalls gerade seine Kamera von einer Hotelterrasse aus mit Blickrichtung auf den See und hatte das Glück, genau diesen Moment im Video festzuhalten. In den Sozialen Medien schrieb er dazu: „Man kann natürlich nicht planen, solche Bilder aufzunehmen. Es war ein einer Glückstreffer.“

Die offizielle Erklärung eines solchen Phänomens, das als Mikroausbruch bekannt ist, besagt laut Accuweather, dass es „eine kleine Säule aus besonders intensiv geballter sinkender Luft ist, die zu einem heftigen Luftausbruch am Boden führt“.

Die Beschreibung von Accuweather scheint darauf hinzudeuten, dass ein Mikroausbruch nicht einmal Regen enthalten muss, und er kann tatsächlich Schäden verursachen. Accuweather fährt fort:

„Das als Mikroausbruch bezeichnete Wetterphänomen kann ebenso verheerende Schäden verursachen wie ein Tornado. Er ist in der Lage, schädliche geradlinige Winde von mehr als 150 km/h zu erzeugen, die denen einiger Tornados ähnlich sind, jedoch ohne die Wirbelung eines Tornados.

Ein Mikroausbruch geht oftmals mit so starken Winden einher, dass ausgewachsene Bäume entwurzelt werden können. Die Größe eines Mikroausbruches ist typischerweise weniger als 5 Kilometer breit, und er dauert zwischen ein paar Sekunden und einigen Minuten an.“

(Bildnachweis: Peter Maier)

Bei allem, was offiziell als Wetteranomalie bezeichnet wird, müssen wir uns im 21. Jahrhundert, in dem Geo-Engineering eine ausgereifte und echte Technologie ist, indes wohl jedes Mal fragen, ob die Anomalie natürlich oder nicht womöglich vom Menschen verursacht ist.

So oder so, wir alle brauchen mehr davon in unserem Leben: Die Natur ist wirklich spannend!

Verweise:

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren   
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*