USA: Marihuana-basiertes Medikament landesweit für Markt zugelassen – Auch in Deutschland & Österreich erhältlich

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Die US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel FDA (Food and Drug Administration) hat das erste Medikament aus Cannabisöl zur Behandlung von zwei seltenen Formen der Epilepsie zugelassen. Derzeit ist die Arznei namens Epidiolex nur für Menschen verfügbar, die an zwei seltenen Erkrankungen leiden.

 

Trotzdem stellt die Zulassung einer auf Cannabis basierenden Arznei einen Fortschritt für die medizinische Marihuana-Forschung dar, erklärte FDA-Kommissar Scott Gottlieb in einer Stellungnahme.

Das kuriose: Eigentlich besteht die Arznei Epidiolex aus reinem Cannabidiol-Öl auch CBD-Öl genannt. Mit 100mg/ml ist es also handelsübliches CBD-Öl mit einem 10%igen CBD Gehalt.

CBD-Öl mit einem Anteil von weniger als 0.2% THC (Der Teil, der psychoaktiv ist und high macht) ist in Deutschland und Österreich legal erhältlich und darf auch legal, ohne Einschränkungen konsumiert werden. Der einzige Unterschied zu den USA: In Deutschland und Österreich wird CBD nicht als Arzneimittel eingestuft sondern formell als „Nahrungsmittelergänzung“ eingestuft.

Marihuana ist derzeit in 30 US-Bundesstaaten für medizinische Zwecke zugelassen. In acht dieser Bundesstaaten ist sie auch für Freizeitzwecke legal. Einige Staaten haben jedoch strengere Definitionen von „medizinischem Marihuana“.

Die Zulassung von Epidiolex durch die FDA ist daher ein wichtiger Schritt, um Patienten im ganzen Land den Zugang zu einer Behandlung mit Cannabis zu garantieren. Nach dem derzeitigen System mussten Menschen, die sich mit Cannabis-basierten Medikamenten behandeln lassen wollten, in Staaten umziehen, in denen die sie legal sind.

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Anwendungsmöglichkeiten und Wirkungsweisen von CBD

Persönliche Erfahrungsberichte, Studien, wissenschaftliche Forschungen und andere Berichterstattungen zeigen die einzigartigen Eigenschaften von CBD und wie sie bei den verschiedenen Krankheiten helfen können. Ein extrem wertvolles Heilmittel, welchem noch immer viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.

Cannabidiol Öl bei Unruhe und Schlaflosigkeit

Stress und alltägliche Probleme lassen uns immer unzureichender Schlaf finden. Dabei ist es umso wichtiger, dass unser Körper ausgeruht und entspannt in den nächsten Tag startet. Letztendlich wirkt sich ein schlechter Schlaf auf unsere Leistungsfähigkeit aus, welche kontinuierlich absinkt und bis hin zu chronischen Erschöpfungszuständen oder Depressionen führen kann. Diverse Schlafmittel können dabei mitunter ziemlich gefährlich sein, denn alsbald stellt sich eine Art Abhängigkeit ein und das Aufwachen wird stark erschwert. Cannabidiol ist vollkommen frei von sämtlichen Nebenwirkungen, welche Schlafmittel mit sich bringen. Es lässt den Körper vollständig entspannen und ruhen, die Wirkung tritt nach wenigen Minuten, je nach Dosierung und Menge, ein.

Stress, Burnout, Angst und Panik mit Cannabidiol behandeln?

Auch psychische Erkrankungen stehen auf der Liste, die mit Cannabidiol effektiv behandelt werden können. So wirkt hochprozentiges CBD Öl beispielsweise bei akuten Angst- oder Panikattacken. Ferner lässt es Stress besser verarbeiten, sorgt für eine innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Auch bei “normaler” Nervosität, wie sie beispielsweise vor einem Flug oder einer Prüfung vorkommt, kann CBD beruhigend und entspannend wirken, ohne dass der Konsument nicht mehr Herr über seine Sinne wäre. Der Grund für diese Wirkung lässt sich wissenschaftlich erklären:

Der Organismus verfügt über ein körpereigenes Endocannabinoid-System und entsprechenden Rezeptoren. CBD knüpft an diese Rezeptoren an und verhindert somit die Ausschüttung von zum Beispiel Adrenalin oder Stresshormonen.

Diabetes – eine der häufigsten Volkskrankheiten mit CBD behandeln?

Diabetes, die bekannte Zuckerkrankheit, ist eine der häufigsten Volkskrankheiten der westlichen Welt und dennoch gibt es kaum wirkungsvolle Medikationen, um diesem vorzubeugen oder ihn zu behandeln. So soll aber CBD erstmals überwiegend vorbeugend gegen Diabeteserkrankungen wirken.

MS – Multiple Sklerose und Morbus Crohn mit CBD lindern

MS ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung die mit einem sehr hohen Leidensdruck einhergeht. Tatsächlich gibt es einige wenige, die durch das typische “Kiffen” ihre Symptome lindern konnten und dies einfach auf illegaler Basis tun. CBD kann jedoch beinahe den gleichen Effekt erzielen, die Symptome wurden laut Aussagen einiger Befragter signifikant leichter. Auch Morbus Crohn, eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, kann durch die entzündungshemmenden Eigenschaften des CBD behandelt werden. Auch auf diesem Gebiet gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte, die hoffen lassen.

Asthma und Allergien

Sehr viele Allergien werden aufgrund eines geschwächten Immunsystems aktiviert und auch das Asthma gehört dazu. CBD Öl wirkt in diesem Fall nicht nur antientzündlich, sondern auch stärkend dem Immunsystem gegenüber. Asthmatische Anfälle können durch die Einnahme von CBD Öl in regelmäßigen Abständen abschwächen und seltener vorkommen. Allgemein ist der Organismus dann wieder in der Lage, körpereigene Abwehrkräfte zu aktivieren und die Schübe zu reduzieren. Es soll sogar schon vorgekommen sein, dass die Schübe der Allergien komplett ausblieben.

Übelkeit und Brechreiz

Diese Symptome sind natürlich einem jeden bekannt, vor allem Frauen in der Schwangerschaft oder Menschen mit diversen Erkrankungen. CBD ist allerdings dazu in der Lage, den Brechreiz zu unterdrücken und Übelkeit abzuschwächen. Vor allem im Bereich von Chemopatienten und Krebserkrankten konnten diverse Versuche schon hervorragende Ergebnisse erzielen. Die stark appetitanregende Wirkung verhalf den geschwächten Patienten, wieder ausreichend Nahrung zu sich zu nehmen und im Verdauungstrakt zu behalten.

Weitere Wirkungsgebiete des CBD

  • Hepatitis
  • Krebserkrankungen wie zum Beispiel Brustkrebs
  • Nervenerkrankungen
  • Rheuma
  • Sepsis (Blutvergiftung)
  • Übergewicht und Fettleibigkeit
  • Alzheimer und Parkinson

CBD und Krebserkrankungen – gibt es endlich ein Heilmittel gegen Krebs?

Die Forschung ist dran am Thema Krebs und die Auswirkungen auf die Krebszellen von CBD. Tatsächlich konnten schon zahlreiche Ergebnisse veröffentlicht werden, welche die positiven Aktivitäten von CBD auf Krebszellen beschreibt. Dabei stellen Wissenschaftler beispielsweise fest, dass Cannabidiol effekt die Lebensfähigkeit von einzelnen Tumorzellen im Gehirn verringern konnte. Auch darauf folgende Studien bestätigten diese Ergebnisse, sodass auf diesem Gebiet natürlich weiter geforscht werden musste. Vor allem was den Lungenkrebs – eine sehr aggressive Krebsform, welche resistent gegen Chemotherapien ist – anbelangt, konnten die Forschungsergebnisse belegen, dass das CBD auf die Lungenkrebszellen wirkt. Beim Brustkrebs zeigten die Untersuchungen, dass das Wachstum und die Ausbreitung der Krebszellen gehemmt werden können. Ein Meilenstein für die Medizin – eigentlich!

Hat das CBD Öl keinerlei Nebenwirkungen?

Natürlich muss einem jeden Konsument bewusst sein, dass auch Naturheilprodukte wie das Cannabidiol Öl, auf jeden Menschen anders wirken. Dennoch sind kaum signifikante Nebenwirkungen durch das CBD bekannt. Auch weiß man bereits, dass man die Einnahme nicht überdosieren kann oder nach einer hohen Dosierung ebenfalls keinerlei Nebenwirkungen auftreten. Generell kann aber nie vollständig ausgeschlossen werden, dass bei sehr hohen Dosen aus verschiedenen Gründen, Nebenwirkungen auftreten. So rät man an dieser Stelle Schwangeren von einer Einnahme abzusehen, auch wenn es gegenteilige Berichte im Netz zu finden gibt, dass auch hier die Verwendung unproblematisch war. Leider gibt es zum Thema Einnahme noch keine klinischen Langzeitstudien, sodass an dieser Stelle keinerlei sichere Aussagen getroffen werden können. Fakt ist allerdings, dass es keine toxischen Auswirkungen oder negative Effekte auf den Organismus gibt.

Wie lassen sich die Wirkungen auf den menschlichen Körper erklären?

Fast möchte man es gar nicht glauben, wie breit das Wirkungsspektrum des CBD tatsächlich ist. Tatsächlich lässt sich das aber einfach erklären, denn der Mensch verfügt über ein Endocannabinoid-System, kurz ECS, und diversen Rezeptoren. Dieses System agiert in der Regel mit verschiedenen anderen Verknüpfungsstellen in unserem Körper. So ist es dafür verantwortlich, wie stark wir Schmerzen empfinden, wie gut unser Immunsystem funktioniert oder wie tief und gut wir schlafen. Wird dieses EC-System nun durch Cannabidiol – beispielsweise durch die Aufnahme mittels Öl – aktiviert, so zeigt sich eine schmerzlindernde Wirkung, der Schlaf verbessert sich und das Immunsystem agiert wieder so, wie es soll. CBD wirkt dabei völlig anders als sein “Bruder” THC. Denn während THC aufgrund der bindenden Eigenschaften an die Cannabinoidrezeptoren “high” macht, reagiert CBD im Körper komplett anders.

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