6 Dinge, die Sie in den Sozialen Medien keinesfalls tun sollten

in Online Welt/Psychologie/Welt 2850 views

Vor ein paar Jahren wurden Artikel über Dinge veröffentlicht, mit denen die Menschen versuchen sollten, ein Gleichgewicht bei ihrer Nutzung der Sozialen Medien zu erreichen oder sie gar überhaupt nicht zu nutzen, während die Leute damit begannen, die Balance und Mäßigung zu erlernen, die notwendig sind, um mit einem so starken, gesellschaftsverändernden Aufbruch in der Kommunikation umzugehen.

Loading...

Dies ist es wahrscheinlich, was im Rückblick auf das 2010 begonnene laufende Jahrzehnt einmal am stärksten in Erinnerung bleiben wird: die Sozialen Medien. Erfasst der Begriff “Soziale Medien” überhaupt, was wir gerade mit seinem Aufstieg in diesem Jahrzehnt erleben? Wahrscheinlich nicht: Als Menschen, die den Aufstieg miterlebt haben, müssen wir es auf unsere eigene Weise in der Geschichte dokumentieren.

Hier sind sechs Dinge, die man wahrscheinlich 2019 im Auge behalten sollte, wenn man bei der Nutzung der Sozialen Medien Ausgeglichenheit und Mäßigung wahren möchte.

(Wandbild eines Kindes mit einem Social Media-Symbol über seinem Kopf. Bildnachweis: techly.)

 

  1. Es ist nicht unbedingt gesund, die Sozialen Medien zu Ihrem hauptsächlichen Kommunikationsmittel zu machen

Mit jeder neuen Technologie, die etwas vereinfacht, besteht die Gefahr, den Aufbau von Fähigkeiten zu vernachlässigen, die wir durch die Übung in der Schwierigkeit einer Situation erlangen.

Der Prozess der persönlichen Entwicklung, den jemand durchläuft, wenn er eine Schwierigkeit im Leben meistert, trägt oftmals dazu bei, seinen Charakter zu prägen.

Der gesunde Menschenverstand besagte sogleich beim Aufkommen der Sozialen Medien, dass, wenn sie etwa zum primären Mittel der Sozialisation einer Person werden, es ihre Kommunikationsschwierigkeiten verschlimmern und einige weitere ernsthafte Probleme verursachen kann.

 

  1. Sich auf eine hitzige Debatte über die Sozialen Medien einzulassen, kann manchmal unvorhergesehene Folgen haben

(Bildnachweis: freetofindtruth)

Ist es das wert, oder lohnt es sich vielleicht nicht, etwas zu sagen? Was auch immer Ihre Entscheidung ist, die Sozialen Medien machen es leichter, sich für die Option zu entscheiden, etwas zu sagen. Dies kann gut oder auch schlecht sein, je nachdem, wer Sie sind und woran Sie glauben.

Manchmal scheint es nicht genug Menschen zu geben, die sich durchsetzen und für das eintreten, was sie in einer Gesellschaft für richtig erachten. Die Sozialen Medien waren sehr hilfreich dabei, Menschen zu ermutigen, denen normalerweise die Courage fehlt, aufzustehen und etwas zu sagen.

Es kann sich in vielerlei Hinsicht befreiend anfühlen, seine Meinung zu äußern, unabhängig von den Folgen, und es kann als vorteilhaft für einen freien Geist und eine gute Einstellung angesehen werden. Die Menschen sollten jedoch dennoch unbedingt auf die Konsequenzen ihrer Aussagen vorbereitet sein.

In den Sozialen Medien ärgert man sich rasch über die Meinung oder Aussage z.B. eines Familienmitglieds oder fühlt sich dadurch gekränkt. Manche sind der Meinung, dass die Konzentration all dieser Menschen in den Sozialen Medien wahrscheinlich zu Reibungen führt. Manchmal ist es am besten, bestimmte Personen in Ihrem Leben aus Ihrer digitalen Welt zu entfernen.

 

  1. Mitunter kann unangemessenes Verhalten aufgrund der Sozialen Medien zur Nachahmung einladend wirken, wie z.B. das Verfolgen eines ehemaligen Partners

In einem Artikel wurde darauf hingewiesen, dass es nicht unbedingt zuträglich ist, das Profil eines ehemaligen Partners in den Sozialen Medien abzurufen und insbesondere nicht, regelmäßig darin zu suchen.

Es könnte unnötige Bindungen oder Erwartungen an eine Person aufrechterhalten, eine Art Gift im Unterbewusstsein, ganz zu schweigen von der offensichtlichen Tatsache, dass es in gewisser Weise eine Verletzung der Privatsphäre darstellen würde, wenn sie nicht mehr über Soziale Medien miteinander in Kontakt stehen.

Loading...

Es ist wahrscheinlich am sinnvollsten, die Möglichkeit, Menschen in den Sozialen Medien zu betrachten, niemals zu missbrauchen.

 

  1. Das Erschaffen einer fiktiven Persönlichkeit in den Sozialen Medien könnte Sie wahnhaft machen

(Bildnachweis: thisiscolossal)

Manchmal bekommen die Leute sozusagen glasige Augen, als wären sie von der Aufmerksamkeit hypnotisiert. Fiktive Persönlichkeiten werden durch Fotos kreiert, die in den Sozialen Medien, Videoclips und Posts veröffentlicht werden, und diese “Person” bemüht sich dann , das zu werden, was sie die Menschen glauben gemacht hat.

Manche Menschen sind mit der Gabe gesegnet, sich durch die Sozialen Medien mit Charisma zu bewegen, und sie wachsen und streben danach, besser zu werden, aber es mag bei ihnen mehr oder weniger Irreführung im Spiel sein.

Diesen Wunsch nach Aufmerksamkeit sollte man zügeln, wenn er vorhanden ist, und zwar soweit, dass man ein gesundes Gleichgewicht zwischen Wunsch und Wirklichkeit aufrechterhalten kann. Es ist nichts Falsches daran, stolz zu sein und zu tun, was immer Sie möchten. Es wird nur wirklich zu einem Problem, wenn eine Art von Illusion oder übermäßiger Abhängigkeit von einem Gefühl entsteht, das man durch Aufmerksamkeit erhält.

 

  1. Sich mit anderen zu vergleichen ist eine bestimmte Art, sich selbst schlechter zu fühle.

Wenn Sie sich jemals schlecht fühlen sollten, denken Sie daran: Im Vergleich zu den meisten Menschen sind Sie wahrscheinlich gar nicht so schlecht, falls Sie überhaupt das Gewissen haben, über Ihre Persönlichkeit nachzudenken.

Die Welt ist ein bisweilen rauer Ort. Letztendlich ist das meiste von dem, was die Menschen für wichtig halten, eigentlich undedeutend, und jeder um Sie herum, der im Leben so ausnehmend erfolgreich oder glücklich zu sein scheint, ist emotional wohl eher erstarrt und tut nur so, als würde er permanent auf einer Wolke guter Gefühle schweben, während er in Wirklichkeit wie jeder andere auch seine Höhen und Tiefen hat.

Sich mit anderen Menschen zu vergleichen, die irreführende Dinge über sich selbst posten, und wie natürlich glücklich sie angeblich sind, wird Sie selbst niemals glücklich machen. Nichts von dem, was die Leute für wichtig halten, wenn es darum geht, wer besser ist als der andere und so etwas, zählt eigentlich.

 

  1. Die Veröffentlichung von Dingen mit dem bewussten Zweck, Zustimmung oder Aufmerksamkeit zu erhalten, kann auf lange Sicht nicht befriedigend sein

(Die Lippen der 2010er Jahre. Bildnachweis: comonocreerendios)

Vielleicht werden einige anderer Meinung sein, aber es scheint, dass, wenn eine Person bewusst etwas veröffentlicht, um Anerkennung zu erhalten oder Aufmerksamkeit zu suchen – nicht auf eine normale, stolze Weise, sondern wie ein Süchtiger, der ständig eine größere Dosis von etwas braucht, um ein bestimmtes Gefühl zu bekommen –, dies der Punkt ist, wo es zu einem Problem wird.

Wir alle kennen Menschen, die ständig Bilder von sich selbst posten, wie eine tägliche Befriedigung aus dem Wissen, dass Menschen sie attraktiv finden, oder was auch immer es ist.

Gibt es Konsequenzen dafür? Es hängt alles davon ab, was jemand in seinem Leben anstrebt.

Verweis:

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren Codex Humanus  
Loading...

Leave a Reply

Your email address will not be published.

*