Josef Späth (Mitte), Prokurist von Maricann, zusammen mit Franz Bösl (links), Zeppelin Niederlassungsleiter, und Olaf Kosbi (rechts), Zeppelin Gebietsverkaufsleiter. (Foto: Caterpillar/Zeppelin)

Cannabis made in Germany – Europas größter Schlachthof soll Hanf-Zentrum werden

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Einst wurden im Gewerbepark Naunhof in der Gemeinde Ebersbach, zwischen Radeburg und Meißen, in Europas größtem Schlachthaus 2 000 Schweine und 400 Rinder pro Tag auf die Schlachtbank geführt. 14 Jahre stand die Immobilie vor den Toren Dresdens leer. Seit diesem Jahr hat sie der kanadische Maricann-Konzern übernommen. Doch statt Fleisch und Wurst werden nun Hanfblüten und deren Öl extrahiert und destilliert.

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So ging bereits eine Trocknungs- und Verarbeitungsanlage für Cannabisprodukte in Betrieb. Zwischen August und Oktober herrschte Hochsaison, als die erste Ernte eingefahren wurde. Noch nie zuvor wurden in Deutschland Cannabispflanzen mit dem Wirkstoff Cannabidiol (CBD) für die Weiterverarbeitung zu Nahrungsergänzungsmitteln geerntet – und das völlig legal.

Täglich werden 48 Tonnen Hanfblüten verwertet. Ihr Wirkstoff Cannabidiol (CBD) verspricht medizinisch gesehen, entkrampfend, entzündungshemmend und angstlösend zu sein sowie Übelkeit zu bekämpfen. Von Maricanns europäischer Tochtergesellschaft Mariplant werden daraus Gelkapseln zur Nahrungsergänzung, die hierzulande frei verkäuflich vertrieben werden, um etwa Schlafstörungen oder Angstzustände zu lindern. In Zukunft sollen auch von den Hanfpflanzen die Stiele genutzt werden, um daraus Fasern zu gewinnen – etwa für Seile oder Bauteile, wie sie im BMW i3 verbaut sind.

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