Donald Trump.© AFP / BRENDAN SMIALOWSKI

Deutschland erhebt schwere Vorwürfe gegen Trump

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Eine Studie, die Twitter-Nachrichten analysiert hat, zeigt, wie peinlich den US-Bürgern ihr Präsident ist. Die Antwort ist deutlich: sehr. Alle Nachrichten im News-Ticker.

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  • Russland sieht sich durch den Bericht von Sonderermittler Mueller entlastet.
  • Sonderermittler Robert Mueller hat seinen Bericht zur Russland-Affäre vorgelegt.
  • Donald Trump beleidigt den Ehemann von Beraterin Conway.
  • Der US-Präsident droht Venezuela mit einer Verschärfung der Sanktionen.
  • Nach dem Absturz eines Flugzeugs des US-Herstellers Boeing in Äthiopien hat Präsident Donald Trump sich gegen den Einsatz von zu viel Computertechnologie in der Luftfahrtbranche ausgesprochen.
  • Vor dem Besuch Netanjahus macht Trump seinem Gast ein Geschenk – er will Israels Souveränität über die besetzten Golanhöhen anerkennen und erntet dafür Kritik.
  • Die News aus dem Weißen Haus der vergangenen Tage erfahren Sie hier.

14.52 Uhr: Die EU erkennt die syrischen Golanhöhen weiterhin nicht als Staatsgebiet Israels an und widerspricht damit einer Entscheidung von US-Präsident Donald Trump. „Die Position der EU hat sich mit Blick auf den Status der Golanhöhen nicht verändert“, sagte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Mittwoch im Namen aller EU-Staaten. In Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und bestimmten Resolutionen des UN-Sicherheitsrats erkenne „die Europäische Union Israels Souveränität über die besetzten Golanhöhen nicht an“.

Trump hatte am Montag in einem Alleingang die von Israel annektierten Golanhöhen formell als Staatsgebiet Israels anerkannt und damit eine Kehrtwende in der US-Außenpolitik vollzogen.

Daraufhin stellten die Vereinten Nationen klar, es bleibe bei ihrer bisherigen Position in der Frage. Ein Sprecher von UN-Generalsekretär Antonio Guterres verwies auf die Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates dazu und betonte, der Status der Golanhöhen bleibe unverändert.

Deutschland attackiert Trump wegen Golan-Höhen-Entscheidung

12.38 Uhr: Die Anerkennung des israelischen Anspruchs auf die Golan-Höhen sorgte auch im UN-Sicherheitsrat für eine hitzige Debatte. Der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen attackierte dabei auch offen die Entscheidung der USA. Als direkte Antwort auf eine Rede des amerikanischen UN-Vertreters sagte Heusgen: „Unser amerikanischer Kollege hat uns gerade gesagt, sie werden jetzt auch noch gegen die Golanresolution verstoßen, nachdem sie schon Jerusalem als Hauptstadt anerkannten und gegen die Resolution verstießen“. Das berichtet tagesschau.de. Demnach warf Heusgen den USA den Bruch von bindendem Recht und internationaler Ordnung vor.

Studie beweist: Donald Trump ist vielen US-Bürgern peinlich

10.49 Uhr: Kritikern von US-Präsident Trump dürfte diese Meldung ein Lächeln entlocken: Einer aktuellen Studie nach ist der Präsident vielen US-Amerikanern peinlich. Forscher der Universität Lübeck analysierten knapp 130.000 Twitter-Nachrichten aus den USA im Zeitraum 2015 bis 2017. Das Ergebnis: Seit Trumps Amtsantritt ist die Häufigkeit, mit der das Wort „Embarrassment“, also Peinlichkeit, getwittert wurde um 45 Prozent gestiegen.

„Besonders deutliche Ausschläge gab es im Zusammenhang mit umstrittenen Auftritten und Äußerungen Trumps wie der Debatte mit Hillary Clinton (Oktober 2016), dem verweigerten Handschlag beim Besuch von Angela Merkel (März 2017) oder seinem Verhalten beim Nato-Gipfel im Mai 2017, als er den montenegrinischen Premierminister Dusko Markovic beiseite gedrängelt hat“, wird Frieder Paulus, Psychologe und Leitautor der Studie, von web.de zitiert.

Neben dem Wort „Embarrassment“ gibt es laut der Studie auch einen Zusammenhang zwischen den getwitterten Wortern Trump und den englischen Pendants zu Ekel, Scham oder Ärger.

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Trumps Notstand: Versuch das Veto zu kippen scheitert

Update 27. März 2019, 07.20 Uhr: Die oppositionellen US-Demokraten sind mit ihrem Versuch gescheitert, ein Ende des von Präsident Donald Trump verhängten Notstandes zur Finanzierung einer Grenzmauer zu erzwingen. Bei einer Abstimmung im Repräsentantenhaus wurde am Dienstag die notwendige Zweidrittelmehrheit verfehlt, mit der ein Veto des Präsidenten hätte überstimmt werden können. Anstelle der benötigten 288 Stimmen kamen in der von den Demokraten kontrollierten Kongresskammer nur 248 Stimmen zusammen.

Trump dankte über den Kurzbotschaftendienst Twitter den republikanischen Abgeordneten dafür, zusammengehalten zu haben. Es handle sich um einen “großen Sieg an der Grenze”.

Der Präsident hatte Mitte Februar den Notstand ausgerufen, nachdem ihm der Kongress die Milliarden-Mittel zum Bau einer Grenzmauer zu Mexiko verweigert hatte. Der Notstand erlaubt es Trump, sich die Mauer-Milliarden aus bereits bestehenden Etatposten zu besorgen.

Trump nominiert Befehlshaber für Weltraum-Führungskommando – News vom Dienstag

 

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