Die globale Verschuldung beträgt jetzt insgesamt unglaubliche 164 Billionen Dollar, aber wem genau schulden wir das?

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Wenn Sie sich jemals gefragt haben, warum die Welt fast hoffnungslos voller endloser Konflikte zu sein scheint, mit korrupten Staaten, und darauf konzentriert, unermüdlich immer neue Angebote an immer fortschrittlicheren Waffen zu entwickeln, dann sollten Sie die Natur unserer schuldenbasierten Wirtschaft betrachten.

Der Internationale Währungsfond bezifferte unlängst die weltweite Gesamtverschuldung auf wahnsinnige 164 Billionen Dollar, was 225% des gesamten globalen Bruttoinlandsprodukts entspricht. Jede Person auf diesem Planeten könnte alles abgeben, was sie in den nächsten zwei Jahre produziert, und wir wären immer noch verschuldet.

Die Zahl ist jetzt so astronomisch hoch, dass der Betrag sich nicht zurückzahlen lässt, und es macht also keinen Sinn, es überhaupt zu versuchen. In der Tat sind die Regierungen überhaupt nicht daran interessiert, die Schulden zurückzuzahlen, weil sie wissen, dass die Zahl angesichts solcher wahnwitzigen Proportionen ihre Bedeutung verloren hat.

Sogar Alan Greenspan, ehemaliger Vorsitzender der US-Notenbank, weiß das und räumte im Wesentlichen ein, dass die Wirtschaft so strukturiert ist, dass der einzige Weg zum Überleben darin besteht, die Schulden weiter zu erhöhen.

„Die Vereinigten Staaten können ihre Schulden bezahlen, weil wir dafür stets Geld drucken können. Es besteht also keine Ausfallwahrscheinlichkeit.“ ~ Alan Greenspan

Aber wem schulden wir eigentlich, und wer verursacht die ganze Verschuldung?

In einem Artikel von Bloomberg sieht Andrew Mayeda die Schuld darin, dass die Verschuldung des privaten Sektors zusammen mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise von 2008 zugenommen hat.

„Die Verschuldung der Privatwirtschaft, insbesondere in China, treibt die Entwicklung an. China allein macht nach Angaben des Währungsfonds fast drei Viertel des Anstiegs der privaten Verschuldung seit der globalen Finanzkrise aus.

Die IWF-Zahlen enthüllen das Ausmaß des Schuldenüberhangs, von dem sich die Welt noch ein Jahrzehnt, nachdem die Finanzkrise das globale Bankensystem in den Kollaps gedrängt und die Weltwirtschaft in eine Rezession geführt hatte, noch nicht erholt hat. Die Regierungen erhöhten ihre Ausgaben, um das Wachstum anzukurbeln, während die Zentralbanken auf unkonventionelle Methoden zurückgriffen um die Finanzierungsbedingungen zu verbessern, beispielsweise durch den Kauf von Anleihen.“

Was dabei indes nicht gesagt wird, ist, wie diese Schuldenblase eigentlich funktioniert.

Die Währung wird heutzutage von privaten Institutionen geschaffen, die so viel Geld kreieren, wie Banken und Regierungen wollen. Dieses Geld entsteht aus dem Nichts, wörtlich, indem ein paar Tasten auf einer Computertastatur gedrückt und winzige Stromsignale an einen Bildschirm gesendet werden, auf dem genau jede beliebige Zahl angezeigt werden kann, die das private Unternehmen wünscht. Es ist nicht durch irgendwelche Werte abgesichert, dennoch verlangen diese privaten Institutionen von Regierungen und privaten Kreditnehmern Zinsen.

Für jeden geschaffenen und als Kredit gegebenen Dollar verlangt der magische Geldverleiher diesen Dollar zurück, plus Zinsen. Da der Kreditgeber mehr Geld verlangt, als zuvor geschaffen wurde, ist es mathematisch unmöglich, Schulden jemals zurückzuzahlen, da die Zinsen einfach nicht existieren.

Dieses System stellt sicher, dass die Menschheit immer verschuldet sein wird, und dieses System ist die neue Form von Sklaverei. Wenn wir also auf diese Weise Geld schulden, können wir nicht die volle Kraft unserer Arbeitskraft und Ressourcen nutzen, um unsere Gemeinden und Infrastruktur zu verbessern. Stattdessen bewegt sich die Kreditvergabe in Richtung Entwicklung von Instabilität und Kriegswaffen. Jedes Mal, wenn der Kreditgeber seine Muskeln spielen lassen möchte, kann er sofort wirtschaftliche Hürden schaffen, indem er es schwieriger macht, Kredite für die Schuldentilgung aufzunehmen.

Das moderne Schuldensystem hält eine dramatische Spannung in der Welt aufrecht, und auf einem Planeten mit so reichlich vorhandenen Ressourcen muss man sich bei einer so hohen globalen Schuldenzahl doch wohl fragen, ob die Menschen der Erde etwa einander verschuldet sind, oder sind wir vielleicht in Wirklichkeit einer Art von außerplanetarischer Organisation gegenüber verschuldet?

Dies ist eine legitime Frage, die von der Forscherin Catherine Austin Fitts gestellt wurde, die sich wundert, ob es angesichts dieser astronomischen Zahlen möglich ist, dass der Planet Erde etwa mit Außerirdischen Handel betreibt.

Nach jahrelangen Ermittlungsuntersuchungen zu den Billionen Dollar, welche die US-Regierung vermisst, ist Catherine Austin Fitts als ehemalige Wall-Street-Bankerin und ehemalige stellvertretende Ministerin für Wohnungswesen und Beauftragte des Bundes für Wohnungswesen im Ministerium der Vereinigten Staaten für Wohnungswesen und Stadtentwicklung in der ersten Bush-Administration zu dem Schluss kommen, dass die globale Verschuldung sehr wohl im Besitz von Einrichtungen sein könnte, die den Planeten Erde als Immobilieninvestition betreiben.

„Ist die Erde eine offene oder eine geschlossene Wirtschaft? Ich bin auf die Business School gegangen und habe elf Jahre an der Wall Street gearbeitet. Ich war mein ganzes Leben in der Wirtschaft, und die ganze Zeit musste ich davon auszugehen, dass die Erde eine geschlossene Wirtschaft ist. Wenn wir also Schulden ausgaben, dann wurden andere Menschen für diese Schulden verantwortlich. Wenn wir Aktien ausstellten, wurden andere Menschen zu Besitzern dieser Aktien. Aber wenn Sie sich all die wirtschaftlichen Erfahrungen anschauen, die ich in meinem ganzen Leben gemacht habe, in der Regierung, in Unternehmen, und sonstwo, wenn Sie mich bitten, das Wirtschaftsmodell auf dem Planeten Erde zu beschreiben, dann würde ich sagen: “Nun, der Planet Erde ist eigentlich ein Immobilien-Investment-Trust, weil wir jedes Jahr irgendwo eine Dividende zahlen und ich nicht weiß, wohin das Geld geht.” Es wandert in dieses Fragezeichen in der planetarischen Bilanz.”

Die globale Verschuldung als eine Transaktion zwischen dem Planeten und einer anderen außerirdischen Kraft zu betrachten, macht durchaus Sinn, da es für die menschliche Rasse definitiv nicht sinnvoll ist, sich mit einem solchen verrückten System zu versklaven.

Über den Autor

Isaac Davis ist Autor für WakingTimes.com und den OffgridOutpost.com Überlebens-Tips Blog. Er ist ein ausgesprochener Befürworter von Freiheit und einer durch Freiwilligkeit bestimmten Gesellschaft. Er ist ein leidenschaftlicher Geschichtsleser und bestrebt selbstständig zu werden, um sich aus der Kontrollmatrix zu befreien.

Verweise:

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2 Comments

  1. Einige Gedankenfragmente:

    Wer im außen sein “Heil” sucht, wird stets in die Fettnäpfchen das alten Ordnung treten. Und nur weil er glaubt, Geld sei etwas Wertvolles (es ist lediglich das Werkzeug der Fremdbestimmung), glaubt er auch an die Schulden, die man ihm aufbürdet.

    Es geht jedoch nicht um die Frage, “wem” man etwas “schuldet”, sondern “warum so ein Mechanismus geschaffen wurde. Und bitte jetzt nicht altklug antworten: “… weil die anderen “uns” versklaven wollen” – also der üblich geistige Dünnpfiff, in der Vorstellung damit nur genug Masse bilden zu wollen.

    Die Mehrheit beschäftigt sich damit, dass irgendwo welche existieren, die nichts anderes zu tun haben, andere unterwerfen zu wollen. Dabei sind jene nur der Spiegel einer kollektiv-geistigen Haltung der Selbstversklavung, die rein mentaler Natur ist. Doch da man die Selbstreflektion mit gewohnter Verdrängung überlagert hat, herrscht die Vorstellung andere seien daran schuld.

    Sklave ist, wer sich wie ein Sklaven benimmt, das ist mit dem Opfer und dem Obrigkeitshörigen genauso. Mal was zum Weiterdenken, vielleicht auch mal über den gewohnten Horizont hinaus, was die wesentliche Aufgabe des Menschen ist.

    Er hat die Aufgabe das System in Frage zu stellen, doch die Mehrheit ist aufgrund ihrer unhinterfragten anerzogenen Konditionierungen noch Lichtjahre davon entfernt und doch auch nur einen Schritt.

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