Immer mehr Verdachtsfälle auf Missbrauch in der Kinderschutzambulanz

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Titelbild: Zwei Handpuppen helfen der Ärzten in der Kinderschutzambulanz im Umgang mit verängstigten und verstörten Kindern. “Die Puppen erklären den Kindern stellvertretend, was gemacht wird”, erklärt Matthias Kieslich, Leiter der Kinderschutzambulanz. Foto: Arne Dedert/dpa

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So viele Kinder wie nie zuvor sind im vergangenen Jahr in die Kinderschutzambulanz des Frankfurter Universitätsklinikums gebracht worden. 2018 wurden in der Ambulanz 271 Verdachtsfälle auf Missbrauch, Misshandlung oder Vernachlässigung begutachtet, wie aus der Antwort des hessischen Wissenschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP hervorgeht.

Die meisten Minderjährigen (170) wurden vom Jugendamt in die Ambulanz zugewiesen. Ein kleinerer Teil kam über andere Ärzte (54), Angehörige (27) oder Polizei und Gerichte in die Ambulanz. Die Zahl der dort erfassten Fälle steigt von Jahr zu Jahr: Die Kinderschutzambulanz wurde im November 2010 gegründet, bis Ende 2018 zählten die Mitarbeiter 1784 Fälle.

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Der Kinderschutzbund in Hessen findet die Arbeit der Ambulanzen “sehr wertvoll”. Landesvorsitzende Verone Schöninger sagte: “Es wird genau hingeschaut und das ist der entscheidende Faktor.” Es müsste viel mehr solcher Einrichtungen geben, findet sie und fordert “flächendeckend Kinderschutzambulanzen an allen Kinderkliniken”. (dpa)

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