Israel: Dutzende Beamte verletzt – Heftige Proteste nach Tod eines äthiopischen Teenagers

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Am Mittwoch stellte sich die Polizei in Tel Aviv auf einen dritten Tag der Proteste ein, nachdem ein äthiopisch-israelischer Teenager am Wochenende von einem Polizisten außer Dienst erschossen wurde.

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Es kam zu heftigen Szenen, bei denen die Polizei versuchte, Demonstranten daran zu hindern, Straßen zu blockieren und viele Aktivisten gewaltsam wegzuschleppen.

Am Dienstagabend brachen Unruhen aus, nachdem es den Demonstranten gelungen war, Hauptstraßen zu blockieren und ein Auto in Brand zu setzen. Die Polizei erklärte, dass 136 Festnahmen vorgenommen wurden, während Dutzende von Beamten Verletzungen erlitten.

Viele Demonstranten zeigen sich besonders gewaltbereit und ziehen eine Spur der Zerstörung nach sich:

Hier versuchen sie, gewaltsam einen Wagen zu erstürmen:

Autos werden in Brand gesetzt:

Hier wird ein Streifenwagen umgeworfen:

Zahlreiche Gegenstände werden auf Beamte geworfen:

Auch die Polizei geht wenig zimperlich vor:

Durch die Protestler und Straßenblockaden kam es zu stunden- und kilometerlangen Verkehrsstaus:

 

Hier löst die Polizei eine solche Straßenblockade am Mittwoch auf:

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Auch am Dienstag kam es zu chaotischen, gewaltsamen Szenen zwischen wütenden Protestlern und der israelischen Polizei:

Anlass für die gewaltsamen Zwischenfälle war der Tod des 18-jährigen Solomon Tekah, der durch eine Kugel getötet wurde, die von einem Polizisten außer Dienst abgegeben wurde. Der Beamte erklärte anschließend, er habe das Gefühl gehabt, dass sein Leben in Gefahr sei, nachdem die Jugendlichen angefangen hätten, Steine auf ihn zu werfen.

Solomons Familie hat eine sofortige Untersuchung gefordert. Seit langem beklagt sich die äthiopische Gemeinschaft in Israel über Misshandlungen und Diskriminierungen durch die Behörden.

 

Quelle: rt.com

 

 

 

 

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1 Comment

  1. Es gibt Rassismus. Auch Elrand Swoope hat schon oft negative Erfahrungen mit Polizisten gemacht. Er schildert einen Vorfall vom letzten Jahr. Polizisten hätten ihn im Auto angehalten und behauptet, das Fahrzeug sei gestohlen. «Ich habe ihnen dann die Papiere gezeigt, ich bin der Eigentümer. Ich habe gefragt: ‹Macht ihr das, weil ich schwarz bin?›» Darauf sei er festgenommen worden. «Ich habe ihnen danach gesagt: Ihr dürft mich nicht auf diese Weise behandeln. Daraufhin haben sie mich hinter der Polizeistation geschlagen. Es waren zwei Polizisten, die darauf geachtet haben, dass sie nicht von Kameras aufgezeichnet werden.» Was ihn besonders empört: «Das war mitten in Tel Aviv, es kamen Leute vorbei, und keiner hat mir geholfen. Man hat mich wie ein Tier behandelt.»

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