Live-Updates: Aktuellste Entwicklungen über die Corona-Krise in Deutschland & Der Welt

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Die EU schottet sich im Kampf gegen das Corona-Virus weiter ab. Seit Einreisen aus Nicht-EU-Staaten untersagt sind, wurden schon die ersten Touristen abgewiesen. In einzelnen Ländern traten zudem Ausgangssperren in Kraft. Die Zahl der Infizierten steigt weiter an.

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NATO-Generalsekretär Stoltenberg fordert trotz Corona-Krise höhere Rüstungsausgaben

Viele NATO-Länder bereiten Hilfspakete in Milliardenhöhe vor, um den vollständigen Zusammenbruch ihrer Wirtschaft zu vermeiden. Für Generalsekretär Jens Stoltenberg noch lange kein Grund, nicht an den versprochenen Mehrausgaben für Rüstung und Verteidigung festzuhalten. “Ich erwarte, dass die Alliierten sich weiterhin dazu bekennen, mehr in unsere Sicherheit zu investieren”, sagte er am Donnerstag in Brüssel.

Zwar räumte Stoltenberg ein, dass diese wirtschaftlichen Konjunkturhilfen die Haushalte der NATO-Länder kurzfristig belasten würden und die langfristigen Folgen noch gar nicht abzuschätzen seien. Aber er sei sich sicher, dass sich auch trotz Corona-Krise Investitionen in die Verteidigung lohnen würden, so der Generalsekretär. Gestern traf er sich mit dem Oberkommandeur der NATO-Streitkräfte, US-General Tod Wolters, um über die gegenwärtige Krise zu sprechen.

  • 16:17 Uhr

Niederlande schließen Grenzen für Nicht-EU-Bürger

Die Regierung in Den Haag entschied heute das, was die EU bereits vorgestern beschlossen hatte: ein Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger. Ab Donnerstagabend um 18 Uhr dürfen Reisende aus Nicht-EU-Staaten nicht mehr in die Niederlande einreisen. Diese Maßnahme soll vorerst für 30 Tage gelten.

Wie die Nachrichtenagentur ANP berichtet, plant die Regierung weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus. Allerdings zeigte sich bei der heutigen Parlamentssitzung, dass die Mehrheit der Abgeordneten bisher gegen eine generelle Ausgangssperre ist. Restaurants und Geschäfte seien ja bereits geschlossen, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde RIVM. Dennoch bereite sich die Polizei auf die Möglichkeit einer landesweiten Ausgangssperre vor. Sollte die Regierung einen “Lockdown” anordnen, werde die Polizei als “starker Arm” des Gesetzes auftreten, sagte der Corona-Koordinator der nationalen Polizeibehörde, Max Daniel, im Fernsehsender NOS.

In den Niederlanden gibt es bislang 2.460 bestätigte Fälle (Stand 19. März) von Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. 76 Menschen sind daran verstorben.

  • 16:08 Uhr

Prinz Albert von Monaco positiv auf Corona getestet

Das Fürstenhaus veröffentlichte am Donnerstag ein Com­mu­ni­qué, worin bestätigt wurde, dass sich Prinz Albert II. von Monaco mit dem Virus infiziert habe. Sein Gesundheitszustand sei aber nicht besorgniserregend.

In Monaco gilt seit Mittwoch wie in Frankreich eine Ausgangssperre, die zeitlich nicht begrenzt wurde. Die Menschen dürfen lediglich für Einkäufe und Arzt- oder Apothekenbesuche ihre Wohnungen verlassen. Bis Mittwoch gab es in dem Fürstentum offiziell sieben Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben.

 

  • 15:44 Uhr

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer bei Bundespressekonferenz

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bezeichnete heute in einer Pressekonferenz den Kampf gegen das Corona-Virus als einen “Marathon”. Sie sagte, dass sich die Bundeswehr auf die Zeit vorbereite, wenn die “zivilen Kräfte an eine Grenze” kommen, und dann stehe sie mit ihren “Assets” zur Verfügung. Deshalb habe man die “letzten Wochen” dafür genutzt, sich “hinter den Kulissen” auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten.

  • 15:35 Uhr

Bundesregierung erwartet über 2,3 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit

Die Bundesregierung rechnet in der Virus-Krise mit rund 2,35 Millionen Beschäftigten, die aus konjunkturellen oder saisonalen Gründen Kurzarbeitergeld beziehen werden. Dies geht aus einem Verordnungsentwurf des Bundesarbeitsministeriums hervor, der am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Die Kosten für die Bundesagentur für Arbeit (BA) werden auf über zehn Milliarden Euro beziffert. (reuters)

  • 15:01 Uhr

Rückholaktion: Rund 1.500 Deutsche mit Flügen der Regierung zurückgekehrt

Die Bundesregierung hat am Mittwoch mit den ersten sieben Charterflügen ihrer Rückholaktion wegen der Corona-Krise rund 1.500 Deutsche aus Tunesien, Ägypten, Marokko und Aserbaidschan nach Deutschland zurückgebracht. Am Donnerstag sollten nach Angaben des Auswärtigen Amtes zusätzlich von den Philippinen und der Dominikanischen Republik Maschinen mit deutschen Touristen starten, die dort gestrandet sind. Es ist die größte Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik, bei der insgesamt mehrere Zehntausend Menschen mit Sonderflügen ausgeflogen werden sollen.

Zahlreiche Länder haben inzwischen wegen der rasanten Ausbreitung des Corona-Virus Grenzen dicht gemacht und Flugverbindungen gekappt. Da Deutschland inzwischen zu den Hauptrisikoländern gehört, sind Bundesbürger besonders stark von den Einschränkungen betroffen. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hatte deswegen am Dienstag angekündigt, Deutsche aus den Ländern zurückzuholen, aus denen es keine regulären Flüge mehr gibt. Dafür sollen von Lufthansa, Condor und Tui für 50 Millionen Euro 30 bis 40 Maschinen gechartert werden.

 

14:50 Uhr

Spanien: Alle 16 Minuten ein Corona-Virus-Toter am Montag in Madrid

Bis zum Donnerstag kletterte die Zahl der Infizierten in ganz Spanien weiter um 25 Prozent auf mehr als 17.000, rund 6.700 davon in Madrid. 767 Patienten sind mittlerweile im ganzen Land an Covid-19 gestorben. Seit dem Wochenende herrscht eine Ausgangssperre.

In der besonders heftig von der Corona-Krise betroffenen Region rund um die spanische Hauptstadt Madrid ist allein am vergangenen Montag alle 16 Minuten ein Mensch an dem Virus gestorben. Innerhalb von 24 Stunden habe es 88 Todesfälle rund um die Millionenmetropole gegeben, rechnete die Zeitung El País unter Berufung auf die Behörden vor. Die Region Madrid ist ganz besonders von dem Virus betroffen.

Straßen in Madrid werden am 19.03.2020 gesäubert. Sechs Tage zuvor hatte die Regierung in Spanien den Notstand ausgerufen. Seit dem Wochenende herrscht eine Ausgangssperre.

 

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