Millionen verprasst, Schulden hinterlassen: So hässlich sind die Liberalen

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Die frühere FDP-Fraktion hat Schulden bei einer Rentenkasse. Zuvor hatte sie Geld für zweifelhafte Werbung verballert. Die FDP von heute benimmt sich unanständig – sie will mit den Schulden nichts zu tun haben.

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Wenn es im Wahlkampf um die wiedererstarkte FDP geht, ist öfter auch das Aussehen des Parteivorsitzenden Christian Lindner ein Thema. Und Lindner selbst erweckt den Eindruck, unter seiner Führung sei es vorbei mit der Windigkeit, die manche der FDP in der Vergangenheit gerne vorwarfen.

Glauben Sie nichts davon. Genau dieser Christian Lindnerpräsentiert sich gerade als sehr hässlicher Liberaler. Es geht um einen Fall, der am gestrigen Montag bekannt wurde, aber beinahe unterging. Dabei zeugt er von geradezu atemberaubender Unanständigkeit.

Atemberaubende Unanständigkeit

Es geht um die FDP-Fraktion – also die FDP-Fraktion, die im Jahr 2013 aus dem Bundestag flog. Sie soll einer Versorgungskasse bis heute etwa sechs Millionen Euro schulden. Es handelt sich um ausstehende Beiträge für die Betriebsrenten ehemaliger Fraktionsmitarbeiter. Doch die frühere FDP-Fraktion  – deren Liquidationsverfahren bis heute läuft – bezweifelt, “ob und in welcher Höhe ein Ausgleichsbetrag” zu zahlen sei. So zitierten es die Kollegen vom “Spiegel”. Die Rheinische Zusatzversorgungskasse habe der Ex-Fraktion gestattet, die Summe zu stunden, obwohl laut ihrer Satzung Ausgleichszahlungen eigentlich innerhalb eines Monats zu zahlen seien. Jetzt steht das Risiko im Raum, dass selbst eine neue FDP-Fraktion diese Altschulden nicht übernimmt – sollte die Partei denn wieder den Sprung in den Bundestag schaffen. Dann blieben die anderen Beitragszahler der Kasse auf den Millionenschulden der FDP sitzen.

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