Nachdem USA Libyen “befreite”: Afrikaner werden auf libyschen “Sklavenmärkten” für 400 Dollar verkauft (VIDEO)

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Sklaverei hat eine lange Geschichte in Afrika. Ihr hässlicher Geist ist mit dem Sturz von Muammar Gaddafi nach Libyen zurückgekehrt, eine weitere Folge der NATO-Intervention in einer Nation, die einst den höchsten Lebensstandard auf dem afrikanischen Kontinent hatte.

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“Ich bedauere das Verhalten der Araber … Sie brachten afrikanische Kinder nach Nordafrika, sie machten sie zu Sklaven, sie verkauften sie wie Tiere, und sie nahmen sie als Sklaven und handelten mit ihnen auf beschämende Weise. Ich bedauere es, und ich schäme mich dafür, wenn wir diese Praktiken wiederaufnehmen. Ich entschuldige mich dafür”  – Muammar Gaddafi beim seinerzeitigen Zweiten Afro-Arabischen Gipfeltreffen in Sirte, Libyen.

Verzweifelte afrikanische Sklaven in Libyen: Sie werden wie Vieh auf öffentlichen Märkten zur Versteigerung angeboten – Oft für unter 500$.

Afrikanische Migranten auf dem Weg nach Europa, die vor der Zerstörung in ihren Heimatländern fliehen, werden gefangen genommen und für nur 400 US-Dollar pro Person verkauft.

Afrikanische Migranten, die auf ihre Versteigerung warten.

Während CNNs Untersuchung dieser schrecklichen Situation an sich lobenswert ist, war es ironischerweise die eigene Berichterstattung (die ständig nach einer Rechtfertigung für eine NATO-Intervention suchte, während sie die Flammen des Bürgerkriegs aufheizte) im Vorfeld von Gaddafis Hinrichtung, die unabsichtlich genau die Bedingungen für die Sklaverei von Afrikanern im Land schuf.

Nach Gaddafis Tod verfiel Libyen in Chaos: Es gibt keine stabile Regierung, Anarchie, Gewalt, Versklavung regiert das Land.

Zum Beispiel sollen “afrikanische Söldner” Berichten zufolge von Gaddafi angestellt sein, um seine Verteidigungsanlagen zu stützen, da seine lokalen Streitkräfte offenbar zur Rebellenallianz en masse übergelaufen seien – eine Tatsache, die von CNN niemals verifiziert wurde. Die Behauptung afrikanischer Söldnerschaft war ein weit verbreiteter Mythos, der unter der libyschen arabischen Bevölkerung verbreitet wurde, die Gaddafis Verlagerung vom Nahen Osten nach Afrika bereits übel nahm. Die Realität war, dass die große Mehrheit von Gaddafis Soldaten in der Gegend geboren worden war.

Zusammengepfercht wie Vieh – Afrikanische Migraten als Sklaven

Libysche Rebellen benutzen diesen Mythos nur zu gern, um den Genozid und die Versklavung von schwarzen Libyern und afrikanischen Migranten zu legitimieren. Die Stadt Tawergha ist ein Beispiel dafür. Als eine der ersten Städte, die von libyschen Rebellen angegriffen wurden, war Tawergha früher von etwa 10.000 schwarzen Libyern bewohnt, die mittlerweile vollständig verschwunden sind.

Maximilian Forte, außerordentlicher Professor an der Concordia University in Montreal, Kanada,, veröffentlichte ein Buch, das detailliert die heuchlerische Rolle von Massendienorganisationen wie CNN bei der Propagierung fremdenfeindlicher Mythen spielten, die das Leben der eine Million in Libyen lebenden Schwarzen zerstören sollten.

Wenn es um Völkermord und Sklaverei geht, hätte CNN vielleicht besser vor dem Zusammenbruch von Libyen ermittelt anstatt erst danach… und dann es hätte keinen Grund gegeben, die Grausamkeiten anzuprangern, die nun in der elenden Gegenwartstattfinden.

Immerhin jedoch gilt: besser spät, als nie.

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UNICEF veröffentlichte im Februar einen ausführlichen Bericht zur Dokumentation des sexuellen Missbrauchs und der Sklaverei von gefährdeten Kindern, die von Libyen nach Italien reisen. Der Bericht stellte fest, dass fast 26.000 Kinder das Mittelmeer im Jahr 2016 überquerten, von denen eine erhebliche Anzahl Missbrauch erleidet. Eine tödliche Reise für Kinder: Die Migrationsroute von Nordafrika zu den Staaten Europas:

“Das Mittelmeer von Nordafrika nach Europa gehört zu den tödlichsten und gefährlichsten Flüchtlingsrouten der Welt für Kinder und Frauen”, sagte Afshan Khan, UNICEF Regionaldirektor und Sonderkoordinator für die Flüchtlings- und Reaktionskrisen in Europa. “Die Strecke wird überwiegend von Schmugglern, Menschenhändlern und anderen Menschen kontrolliert, die Jagd auf verzweifelte Kinder und Frauen machen, die einfach nur Zuflucht suchen oder ein besseres Leben. Wir brauchen sichere und legale Wege, und Maßnahmen zum Schutz von Migrationskindern, auf denen sie sicher sind und Räuber in Schach gehalten werden.”

Verweise:

Die unvorstellbaren Grausamkeiten des verrückten Gaddafi an seinem Volk

Warum die Welt nicht zur Ruhe kommt: Der Petrodollar

Kolonialismus 2.0: Frankreich und Italien liefern sich in Libyen einen Stellvertreterkrieg

 

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