NASA belebt “merkwürdige Lebensformen” – gigantische unterirische Kristalle in “höllenähnlich heißen” Grotten

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Seit schätztungsweise 60.000 Jahren gibt es höchst seltsame Lebensformen in riesigen Kristallen an einem Ort in Mexiko.

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Vor ein paar Jahren wurde berichtet, dass es den NASA-Forschern endlich gelungen war, einige von ihnen wiederzubeleben, was zu einer Flut von Spekulationen darüber führte, was diese extremophilen “fremdartigen” Organismen uns lehren könnten.

Seit Jahren erforscht ein Team um den Direktor des NASA-Instituts für Astrobiologie, Penelope Boston, die Naica-Mine in Chihuahua, Mexiko, auf der Suche nach Extremophilen. Dabei handelt es sich um meist einzellige Mikrorganismen, die sich extremen Umweltbedingungen angepasst haben, die im Allgemeinen als lebensfeindlich betrachtet werden. So können sie selbst in den intensivsten und seltsamsten Umgebungen überleben und sogar gedeihen, wenn es um Faktoren wie Säure, Temperatur, Nährstoffmangel und Mangel an Sonnenlicht geht.

An diesem Ort in Mexiko gibt es Höhlen von der Größe riesiger Kathedralen. Der Faszinierendste an diesem Ort ist jedoch definitiv die Tatsache, dass er mit gigantischen Gipskristallen gefüllt ist, die einem das Gefühl geben, man selbst habe nur noch die winzige Größe eines Flohs.

(Bildnachweis: pulseheadlines)

Diese riesigen Gipskristalle fallen nicht nur optisch auf, sondern es wurden zudem winzige “Käfer” in ihnen entdeckt, in einem konservierten Zustand der “Geolatenz”, in dem lebende Organismen verharren und diese geologischen Materialien über extrem lange Zeiträume hinweg studiert werden können.

“Zu meiner Überraschung gelang es uns, etwas wieder zu neuem Wachstum zu bringen”, sagte Dr. Boston. „Es war mühsam. Wir haben einige von ihnen verloren – das ist schließlich nur wie eine Art Glücksspiel. Sie haben manche Bedürfnisse, die wir nicht erfüllen können. Dieser Teil davon war wirklich wie eine Zootierhaltung.”

Während sie als “Käfer” beschrieben wurden, haben wir eigentlich überwiegend Bakterien vorgefunden, und es waren mindestens 100 verschiedene Arten. Sie waren direkt in den Kristallen eingeschlossen, und man geht davon aus, dass sie dort seit 10.000 bis 60.000 Jahren festsaßen.

Atemberaubende 90% dieser Lebensformen haben wir noch nie zuvor gesehen.

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Das beeindruckende Höhlensystem liegt direkt über einer recht großen Tasche mit vulkanischem Magma. Geothermische Erwärmung erhöht die Temperatur dort auf bis zu 140 Grad Fahrenheit oder 60 Grad Celsius. Einige Astrobiologen nennen es daher die “Hölle”.

Der Wärmefaktor erlaubte wahrscheinlich die Bildung dieser Riesenkristalle. Im US Magazin The Nation heißt es dazu:

“Die meisten Lebenwesen konnten dort nicht überleben, aber Wissenschaftler haben entdeckt, dass sich einige Organismen im Laufe der Zeit so weiterentwickelt haben, dass sie sich von den Sulfiden und dem Eisen-, Mangan- oder Kupferoxid in der Höhle ernähren.”

 

(Bildnachweis: dailymail / National Geographic / Getty Images)

“Sie verdeutlichen uns wirklich, was unsere Art von Leben in Bezug auf die Manipulation von Materialien leisten kann”, so Dr. Boston weiter. Sie sind ein Beispiel dafür, wie Organismen bei sehr hohen Temperaturen ihren Lebensunterhalt im Wesentlichen dadurch verdienen, dass sie anorganische Mineralien und Verbindungen vertilgen. Das hier ist vielleicht die grundlegende Geschichte unseres Lebens.”

(Bildnachweis: travelandleisure)

Solche Dinge erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Leben auf anderen Planeten und in anderen Sonnensystemen existiert. Gerade auf unserem Planeten Erde gibt es so gut wie jede nur denkbare Lebensform, die existieren kann. Stellen Sie sich eine Form oder ein Merkmal einer Kreatur vor: bestimmt existiert sie bereits. Irgendwo im Ozean existiert es. Wenn man sie sich vorstellen kann, dann exisitiert irgendwo in der Savanne oder in den Bergen diese Lebensform schon.

Verweise:

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