Norwegischer Terrorist tötet eigene Stiefschwester – 65-jähriger Mann überwältigt ihn als er Moschee mit 2 Gewehren angreifen will

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Der gescheiterte mutmaßliche Terrorist, der beschuldigt wird, ein Attentat auf eine norwegische Moschee geplant zu haben, erschien am Montag mit angeschwollenem Gesicht und blauen Flecken vor Gericht und sprach über den Zweikampf mit dem alten Mann, der ihn überwältigte und entwaffnete.

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Der 21-jährige Philip Manshaus tötete am Samstag seine jugendliche Stiefschwester, bevor er laut der norwegischen Zeitung Aftenposten das Al-Noor Islamic Center in Oslos Vorort Baerum angriff. Außer der 17-jährigen Stiefschwester von Manshaus wurde bei dem Angriff jedoch niemand getötet.

Die beiden schwarz-blauen Augen des jungen Mannes sind das Ergebnis eines verzweifelten Kampfes, nachdem der 65-jährige Muslime Mohammad Rafiq und sein Kollege Mohamed Iqbal ihn schnell bezwungen hatten.

Nachdem der Angreifer eine Glastür zu der Moschee durchbrochen hatte und mindestens zwei Gewehre trug, begann er zu schießen, bevor Rafiq auf ihn zulief, angriff und ihn festhielt, als Iqbal dabei half, den Terroristen endgültig außer Gefecht zu setzen.

Der Bewaffnete wurde laut der britischen Zeiteung Independent auch ins Gesicht und auf den Kopf geschlagen, als die beiden muslimischen Männer den mutmaßlichen Terroristen entwaffneten.

Der gescheiterte Angriff fiel mit dem Beginn des islamischen Opferfests zusammen.

Der stellvertretende Polizeichef von Oslo, Rune Skjold, lobte den Mut von Rafiq und Iqbal und stellte fest, dass “diese Leute großen Mut zeigten”.

Rafiq, ein ehemaliger Offizier der pakistanischen Luftwaffe, sagte am Sonntag gegenüber der Presse: “Danke für die Hilfe und Unterstützung, die ich erhalten habe.”

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Rafiq wurde selber im Kampf verletzt und schildert die Situation wie folgt:

“Ich habe plötzlich gehört, wie von außen geschossen wurde … Er fing an, auf die beiden anderen Männer zuzugehen.”

„Er hat seinen Finger in mein Auge reingedrückt, und versuchte es auszuquetschen “, fügte Rafiq hinzu.

Am Montag hatte der 21-Jährige ein breites Lächeln, obwohl sein Gesicht sichtbar geschwollen und verletzt war, als Fotografen und Journalisten seine Gerichtsverhandlung aufzeichneten.

Der Terrorverdächtige wollte nicht vor Gericht sprechen, aber Verteidiger Unni Fries erklärte später den Reportern, dass er “sein Recht nicht nutzen werde, sich vorerst zu erklären”. Manshaus hat auch keine der Anklagen gestanden, sagte sie.

Manshaus wird wegen Mordes an seiner jugendlichen Stiefschwester und versuchten Mordes im Zusammenhang mit dem gescheiterten Terroranschlag auf die Moschee angeklagt.

Fries lehnte es ab, sich zu Medienspekulationen zu äußern, dass ihre Klientin von dem Anschlag auf die Christchurch-Moschee in Neuseeland inspiriert war, bei dem ein Anti-Muslim-Terrorist im März 51 Menschen massakrierte.

Obwohl der Verdächtige nicht vorbestraft ist, hat er im Internet zahlreiche rechtsextreme Äußerungen verbreitet, die seine hassvollen Ansichten gegen Muslime und Einwanderer zum Ausdruck bringen.

Einigen Berichten zufolge hatte der gescheiterte Terrorist online geschrieben, dass er vom Christchurch Gunman persönlich “ausgewählt” wurde, um diesen letzten Angriff durchzuführen.

Der Chef des norwegischen Polizeisicherheitsdienstes (PST) teilte am Montag mit, dass Beamte im vergangenen Jahr zwar einen “vagen” Hinweis über mutmaßliche Terroristen erhalten hätten, die Informationen der Behörde jedoch keinen ausreichenden Grund für ein Tätigwerden gaben, da keine Beweise dafür vorlagen, dass es “konkrete Pläne” für einen Angriff gäbe, berichtete die AP.

Hans Sverre Sjoevold fügte hinzu, dass seine Agentur zwar täglich viele Tipps von besorgten Menschen erhält, die Informationen jedoch „in Richtung einer bevorstehenden Terrorplanung gehen“.

Die Staatsanwaltschaft fordert, dass er wegen Terroranschlägen mindestens vier Wochen in Haft gehalten wird.

Im Jahr 2011 hat der weiße Supremacist Anders Behring Breivik in einem Jugendlager 77 Menschen in der schlimmsten Gräueltat, die es in Skandinavien seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gab, getötet.

Premierministerin Erna Solberg sandte eine Solidaritätsbotschaft mit norwegischen Muslimen an Facebook und schrieb:

„HEUTE STEHEN WIR MIT NORWEGISCHEN MUSLIMEN ZU SCHULTERN, UM DEN ANGRIFF ZU VERURTEILEN UND SICHER ZU GEBEN, WEM SIE WOLLEN UND WAS SIE IN NORWEGEN WOLLEN. EID MUBARAK! “

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2 Comments

  1. Dieser Moment, wenn du ein Terrorist bist und von einem 65Jährigen auf die Fresse bekommst mit 21. Muss ich echt sagen ist verdammt RIP xD

  2. Zitat:
    „HEUTE STEHEN WIR MIT NORWEGISCHEN MUSLIMEN ZU SCHULTERN, UM DEN ANGRIFF ZU VERURTEILEN UND SICHER ZU GEBEN, WEM SIE WOLLEN UND WAS SIE IN NORWEGEN WOLLEN. EID MUBARAK! “

    Die Norweger sind ja auch so Islamverstrahlt !
    Haben die denn nie den Koran gelesen ?
    Moslems sind nur solange Möchtegernfreunde solange die in Unterzahl sind !
    Die Moslems sind FEINDE aller Ungläubigen dem Koran nach !!!
    Anscheinend können viele Menschen nicht lesen und das auch noch verstehen wie es aussieht.
    Islam soll ja Frieden bedeuten, aber nach deren religiösen Handeln gibt es nur Frieden nach dem Tod !

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