Bundeswehrsoldaten bei Übung im Saarland

Personalnot bei der Bundeswehr-Von der Leyen will Italiener, Polen und Rumänen anwerben

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Die Pläne des Verteidigungsministeriums zur Rekrutierung von EU-Ausländern für die Bundeswehr sind konkreter, als bisher bekannt. Aus einem vertraulichen Ministeriumskonzept geht hervor, dass Ministerin Ursula von der Leyen vor allem Polen, Italiener und Rumänen für ihre Truppe anwerben will. Unter jungen Männern vor allem aus diesen Ländern gebe es “ein quantitatives Potential” für die Bundeswehr, heißt es in dem Papier, das dem SPIEGEL vorliegt.

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Das Potential haben die Planer im Ministerium schon genauer berechnet. Demnach leben in Deutschland etwa 255.000 Polen, 185.000 Italiener und 155.000 Rumänen zwischen 18 und 40 Jahren. Zusammen stellen sie etwa die Hälfte aller EU-Ausländer in Deutschland. Könnte man bei zumindest zehn Prozent dieser Gruppe Interesse an der Bundewehr wecken, skizziert das Papier, wären dies mehr als 50.000 mögliche neue Bewerber für die Truppe.

Verteidigungsministerin von der Leyen plant seit mehreren Jahren, die Bundeswehr für EU-Ausländer zu öffnen. Hintergrund ist die permanente Personalnot bei den Streitkräften. Ihr Vorhaben hatte die CDU-Politikerin bereits 2016 im sogenannten Weißbuch festgeschrieben, einer Art Regierungsfahrplan für die deutsche Sicherheitspolitik. Seitdem überlegt ihr Ministerium, wie man die Idee in die Wirklichkeit umsetzen kann.

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