Zuhause im Glück war Familie Ast aus Zweibrücken-Bubenhausen nur so lange, bis die Nachzahlungsforderungen vom Finanzamt ins Haus flatterten. Archivfoto: Steinmetz

Teilnehmer sollen Steuern nachzahlen: „Zuhause im Glück” wird eingestellt

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In diesem Jahr läuft die 15. und letzte Staffel der RTL2-Fernsehsendung „Zuhause im Glück“. Der Privatsender stellt das seit 2005 laufende Format ein. Dahinter stecken unter anderem sich häufende Fälle von Familien, die sich zunächst tatsächlich im Glück wähnten, nachdem RTL2 ihre Häuser renoviert hatte, die dann aber deswegen mit hohen Forderungen vom Finanzamt konfrontiert wurden.

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Eine der betroffenen Familien war Familie Ast aus Zweibrücken-Bubenhausen. Ein Sprecher von RTL2 sagte, dass viele Faktoren bei der Einstellung des Formats eine Rolle spielten, darunter sinkende Zuschauerzahlen. Zuletzt machte „Zuhause im Glück“ Schlagzeilen, weil Familien sich nach ihrer Teilnahme hohen Forderungen vom Finanzamt ausgesetzt sahen. Sie sollten Einkommenssteuer zurückzahlen, da sie durch den kostenlosen Umbau des Eigenheims einen sogenannten geldwerten Vorteil erhalten hätten, der versteuert werden müsse. Familie Ast aus Bubenhausen sollte ursprünglich 42 000 Euro Einkommenssteuer zurückzahlen, dann wurde die Summe von der Oberfinanzdirektion reduziert. Zuletzt standen 22 000 Euro im Raum. Das Haus der Asts war im Februar 2015 von „Zuhause im Glück“ umgebaut worden. |sig

Quelle: rheinpfalz.de

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1 Comment

  1. Da kommt der Sperrmülltrupp, tauscht laut einem Artikel teure alte Möbel (verkauft die Filmfirma die danach auf eigenen Gewinn?!?) gegen Pocco-Billig-Schrott aus, streicht hier und da mal drüber, und das Finanzamt rechnet da Edelmöbel und evtl. Deckengemälde und Stuck als Basis?!?

    Man kann ein Haus besitzen, und gerade so von z.B. ein paar Probandenhonoraren etc. im Jahr die Grundsteuer, Strom, Lebensmittel zahlen, und dann kommt so eine Rechnung die einen zum Verkauf zwingt. Weil man eben auch NICHT “in Raten” zahlen kann.
    Irgendwie schon Ekelhaft, wenn Menschen mit gerade so kostendeckenden Einnahmen kein Haus haben sollen, weil die Stadt z.B. eine Rechnung für Straßenerneuerung etc. stellt.

    Man kann ja woanders zuschlagen, aber es muss möglich sein eine Immobilie zu besitzen, mit niedrigem bis ohne Einkommen. Also keine Grundsteuer und keine Gebühren für Straßenerneuerung etc..
    Z.B. unter einem bestimmten Einkommen. Unter aktuell z.B. €9000 Steuerfreibetrag im Jahr.
    Hat man ein Haus, kann man auch von €9000 im Jahr locker und gut leben (€750 ohne Miete!). Sogar mit einer Warmmiete könnte man das.
    Inkl. Krankenversicherung von rund €180/Monat!

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