Vater steht nach Massaker an seiner Frau und 3 Kindern vor Gericht – Kein Wort des Bedauerns

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Titelbild: Vater Georg K. (31) steht im Verdacht, seine ganze Familie umgebracht zu haben. Die Opfer sind Dima (links), Mutter Olesija, der ältere Maikel (vorne) und die kleine Anastasia.

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Familiendrama in Gunzenhausen: Ein Vater steht für den Mord an seinen drei Kindern und seiner Frau vor Gericht. Er schweigt zu den Taten.

Update vom 7. Mai 2019: Das Grauen von Gunzenhausen mit vier Todesopfern, im Ansbacher Schwurgerichtssaal wurde es gestern fast körperlich spürbar. Dort muss sich seit Dienstag der Maschinenbauer Georg K. (31) wegen vierfachen Mordes verantworten, er hatte am 26. Juni 2018 seine ganze Familie ausgelöscht. Sein Schwager Oleg K. (31) schilderte dabei unter Tränen, Schreien und Schlägen auf den Tisch, wie er die Leichen – seine Schwester und deren drei Kinder – damals fand.

Während der Angeklagte bis heute kein Wort des Bedauerns über seine Lippen brachte und auch zum Prozessauftakt schwieg, schilderte Oleg K. die Eskalation eines langen Konflikts. „Der feige Hund hat meine Schwester beschimpft, sie gewürgt, die Kinder beim kleinsten Anlass geohrfeigt. Dieser elende Versager fühlt sich nur bei Frauen und Kleinstkindern mächtig.“

Ehefrau hatte ein polizeiliches Kontaktverbot gegen ihren gewalttätigen Mann erwirkt

Fünf Tage vor der Tat hatte Ehefrau Olesja (†29) noch ein polizeiliches Kontaktverbot gegen ihren gewalttätigen Mann erwirkt. Fortan lebte Oleg K. als Beschützer von Olesja, Dima (†7), Maikel (†9) und Anastassia (†3) in ihrer Wohnung im dritten Stock der Bismarckstraße 31. Am 26. Juni verabredete sich Georg K. mit Oleg um 5.30 Uhr vor dem Haus, weil dieser ihm Kleidung und ein Ladekabel aushändigen wollte. Was er aber nicht ahnte: K. hatte sich bereits um kurz nach 5 Uhr ins Haus geschlichen und wartete im Treppenhaus auf Socken, bis sein Schwager aus dem Haus war.

Um 5.44 Uhr schrieb Georg K. per Whatsapp an Oleg K.: „Wenn du warten kannst, dann können wir noch eine rauchen.“ Kurz darauf hörte der arglose Oleg K. einen Schlag aus dem Haus, rannte die Treppen wieder hinauf. „Ich weiß nicht mehr, ob ich die Tür eingetreten habe. Aber ich hörte sein Hecheln hinter der Tür. Dahinter sah ich ihn dann, wie er mit einem Messer in der Hand in der Schlafzimmertür stand. Als er mich sah, kehrte er um und sprang vom Balkon herunter. Im Vorbeilaufen sah ich, dass meiner Schwester die Kehle durchgeschnitten war.“ Auch die Kinder waren tot. Um 5.54 Uhr wählte K. den Notruf.

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